Der Biologieunterricht
Fachschaftsleiter: Frau Uta Vollmer
Kollegium der Fachschaft:
Frau Barbara Dünkel Frau Diana Marquardt Frau Uta Vollmer Herr Bernd- Uwe Jung
Herr Hans- Dieter Triebel
Themenübersicht zur Seite
Die Bedeutung der Biologie
Die Biologie ist eine integrierende Naturwissenschaft, die für heutige und zukünftige Generationen in zunehmendem Maße von entscheidender Bedeutung ist. Sie bedient sich auch der Erkenntnisse und Methoden anderer Fachgebiete, arbeitet mit verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zusammen und schafft wissenschaftliche Voraussetzungen für viele Anwendungsbereiche wie zum Beispiel Agrar- und Forstwirtschaft, Biotechnologie, insbesondere Gentechnik und Umwelttechnologie, Humanmedizin und Pharmazie.
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Ziele
Der Informatik-Unterricht in der Thüringer Oberstufe bietet durch die Auswahl der Themenbereiche und die Anregungen zum fächerübergreifenden Arbeiten gute Möglichkeiten, Verbindungen zwischen Natur-, Geistes- und Technikwissenschaften zu erschließen. Der Informatik-Unterricht leistet dabei seinen Beitrag zum Abbau von Technikdistanz. |
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Chemie
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Der Chemieunterricht am Gustav Freytag Gymnasium
Fachschaftleiter: Hans-Dieter Triebel
Chemie als Naturwissenschaft
Die Naturwissenschaft Chemie ist eine theoretisch und praktisch orientierte Wissenschaft. Sie greift auf Grundlagen von Mathematik, Physik, Technik sowie Ökonomie zurück und hat daher auch Auswirkungen auf wissenschaftliche, technisch-technologische und gesellschaftliche Bereiche (Ökonomie und Umwelt). Die Chemie ist die Wissenschaft von den Stoffen, deren Eigenschaften und Veränderungen bei chemischen Reaktionen. Sie betrachtet die Zusammenhänge zwischen der Struktur und den Eigenschaften der Stoffe vor allem unter dem Aspekt der Verwendung. Chemische Kenntnisse sind Grundlage für das Verständnis von Lebensprozessen, deren Beeinflussung und Ausnutzung durch den Menschen und für die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der produktiven Sphäre der Gesellschaft (Ökonomie und Energiebilanzen). Chemische Verfahren können heute ohne Beachtung der gesellschaftlichen Relevanz nicht mehr eingeführt werden, wie auch Entscheidungen in der stoffwandelnden bzw. der stoffverarbeitenden Industrie ohne fundierte chemische Kenntnisse nicht möglich sind. Gleiches gilt für die Beantwortung von Fragen, die sich aus dem naturwissenschaftlich-technischen Fortschritt ergeben.
Ziele eines zeitgemäßen Chemieunterrichts sind deshalb:
- Kenntnisse über Stoffe, stoffliche und energetische Änderungen und die zu Grunde liegenden Änderungen auf der Teilchenebene zu vermitteln,
- zum Erkennen der persönlichen Verantwortung beim Umgang mit Substanzen im privaten und gesellschaftlichen Bereich zu führen,
- zum Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen der Umweltbeeinflussung durch chemische Prozesse beizutragen,
- Bereitschaft und Engagement zu entwickeln bei der Lösung von Schlüsselproblemen (Welternährung, Erhaltung und Schutz der Natur, Umgang mit Rohstoffen/fossilen Brennstoffen).
Durch seine Gestaltung trägt der Chemieunterricht vor allem dazu bei, unter besonderer Beachtung von Wertmaßstäben und verantwortungsbewusstem Verhalten in Entscheidungssituationen allgemein naturwissenschaftliche und spezifisch chemische Denkweisen und Methoden zu entwickeln. Die Schüler vervollkommnen auf diese Weise ihre Sach- und Methodenkompetenz. Der Chemieunterricht ist theoretisch-praktisch orientiert, ist auf die Aktivierung von Kreativität und Neugierverhalten ausgerichtet und greift auf die Grundlagen des Mathematik-, Physik- und Biologieunterrichts zurück und schafft in seiner Brückenfunktion neue Wissensgrundlagen vor allem für den Unterricht in der Qualifikationsphase der Fächer Biologie, Physik und Geographie.
Durch den Fachlehrplan Chemie werden Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz durch die Beachtung der folgenden Qualifikationen entwickelt:
Theoretisch - fachliche Qualifikationen
(vorrangig zur Entwicklung von Sachkompetenz)
- das Erlernen der Fachsprache und der chemischen Zeichensprache sowie der sichere Umgang mit ihnen
- das Erkennen des Zusammenhangs von Stoff- und Energieumsatz
- das Erkennen der Korrelation von Struktur und Eigenschaften bei Stoffen
- die Entwicklung des Denkens in Modellen
- das Verstehen des Antriebs und der Steuerung chemischer Reaktionen
- das Erkennen von Reaktionsarten
- das Ordnen nach in der Chemie gültigen Prinzipien
Methodisch - strategische Qualifikationen
(vorrangig zur Entwicklung von Methodenkompetenz)
- das Organisieren des experimentellen Arbeitens: Beobachten, Beschreiben von Stoffen und Reaktionen, Planen, Aufbauen, Durchführen von Experimenten, Protokollieren
- das Erfassen von Ergebnissen und das Auswerten mit Begriffen und Gesetzen
- das Nutzen von Elementen der experimentellen Methode zum Wissenserwerb
- das Darstellen komplexer chemischer Sachverhalte mit Hilfe der chemischen Zeichensprache
- das Entwickeln und Interpretieren von Reaktionsgleichungen
- das Beschreiben technischer Verfahren und der Arbeitsweise von Reaktionsapparaten
- das Entwickeln von Fähigkeiten zur Nutzung produktiver Schülertätigkeiten (Definieren, Erkennen von Problemen, Werten, begriffliches Einordnen)
- das Berechnen der Massen bzw. Volumina von Stoffproben bei chemischen Reaktionen und Erkennen der Bedeutung solcher Berechnungen für Wirtschaft und Umwelt
- das Anwenden und Weiterentwickeln von Kulturtechniken z. B.: das Nachschlagen, Exzerpieren, Anwenden mathematischer Verfahren, mündliche und schriftliche Formen der Kommunikation, moderne Formen der Informationserschließung
Aspektbezogene Qualifikationen
(vorrangig zur Entwicklung von Sozial- und Selbstkompetenz)
- Einbindung historischer Bezüge
- Notwendigkeit und Grenzen der chemischen Forschung
- Wechselwirkung zwischen Chemie und anderen Naturwissenschaften
- Zusammenhänge zwischen chemischer Forschung à Technik à Entwicklung der Zivilisation
- Bedeutung und Verantwortung der Chemie für die Erhaltung der Lebensgrundlagen: Diskussionen und Arbeiten an Projekten wie zum Beispiel in den Bereichen Welternährung (Gentechnik, Clonen), Erhaltung und Schutz der Natur (Luftverschmutzung,Wasserreinhaltung, FCKW, Ozon, Recycling), Umgang mit Rohstoffen / fossilen Brennstoffen (Weltenergiesituation, alternative Energiequellen)
In der tätigen Auseinandersetzung, wie zum Beispiel beim experimentellen Arbeiten, werden
- Ausdauer, Ordnung, Zuverlässigkeit, Selbstdisziplin, Urteils-, Kritik- und Selbstkritikfähigkeit sowie Selbsteinschätzung und Verantwortungsübernahme,
- das Entwickeln der Bereitschaft und Fähigkeit beim Experimentieren mit anderen Schülern zu kooperieren,
- die Meinung anderer zu tolerieren und deren Leistungen zu achten,
- das Erkennen der Verantwortung gegenüber dem Partner beim experimentellen Arbeiten und
- das Nutzen des Erfahrungsaustausches beim Diskutieren und Werten von Ergebnissen als Selbst- und Sozialkompetenzen in besonderer Weise herausgebildet.
Den vollständigen Lehrpaln können Sie hier einsehen.
Immer wieder gern durch die 8.Klasse als Chemieexkursion besucht:
Das Erlebnisbergwerk Merkers

Hier einige Bilder von 2004:

Hilfreiche Tools für den Chemieunterricht
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. November 2008 um 20:05 Uhr |
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