Ehemalige „Freytagjaner” am Gustav-Freytag-Gymnasium
An einem heißen Sonnabendnachmittag wollten 21 ehemalige Freytagjaner nach 30 Jahren wieder einmal die Luft am Gustav-Freytag-Gymnasium schnuppern. Bei einem Rundgang über das Schulgelände kamen viele Erinnerungen auf: Wie man beim Sport auf der damals neuen 100-m-Bahn geschwitzt hat, wo die Rückzugsorte für Raucher waren, und so weiter. Besonders an den Bäumen auf dem Schulgelände wurde den Teilnehmern bewusst, wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Die „Neuerungen”, wie die Teichanlage, die Weininsel und das grüne Klassenzimmer wurden neugierig begutachtet.
Im Schulgebäude erinnerte man sich daran, wie man damals ohne barrierefreien Übergang von einem Schulteil zum anderen kam, entweder vorschriftsmäßig über die Treppe oder heimlich durch die Aula. Die Modernisierung und medientechnische Ausstattung der Schule mit WLAN, Laptopwagen, Bildschirmen und interaktiven Tafeln wurden bewundert, aber man erfreute sich auch daran, dass in einigen Unterrichtsräumen noch der gleiche Fußbodenbelag wie vor 30 Jahren liegt. Es kamen auch einige Fragen auf: Wo war denn das Lehrerzimmer, die Bibliothek oder die Hausmeisterwohnung? Nach anderthalb Stunden wurden im Foyer noch die alten und neuen Jahrshefte begutachtet und zum Andenken mitgenommen. Zum Abschluss überraschte mich der Abiturjahrgang 1996 mit einem Spendenscheck für unseren Förderverein in Höhe von 1.200 Euro. Die Schulgemeinschaft sagt danke, wir werden sicher eine gute Verwendung dafür finden.
Die 1996-iger Freytagjaner gelobten, im nächsten Jahr zur Feier unseres 35-jährigen Namensjubiläums wiederzukommen, um zu berichten, was aus ihnen geworden ist.
C. Pietschmann


