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Wo Steine sprechen – Ethik auf dem Gothaer Hauptfriedhof
Manchmal braucht gutes Lernen keinen Klassenraum.
Die Klasse 9 hat sich kürzlich auf eine ganz besondere Exkursion begeben – auf den Hauptfriedhof Gotha. Was im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich klingt, entpuppte sich als eine der eindrucksvollsten Unterrichtsstunden des Schuljahres.
Ermöglicht wurde der Besuch durch die Kooperation mit Gotha adelt, die uns Hans Ullrich Zwetz als Führung zur Seite stellte. Mit großem Wissen und echtem Enthusiasmus führte er uns durch eine Anlage, die weit mehr ist als ein Ort der Stille: ein Freilichtmuseum, ein Stück Stadtgeschichte, ein Spiegel der Gesellschaft.
Schon die Architektur der Grabstätten begeisterte – viele von ihnen im charakteristischen Jugendstil gestaltet, mit geschwungenen Linien, kunstvollen Schmiedeeisen-Elementen und aufwendigen Steinmetzarbeiten. Aber es waren vor allem die Menschen hinter den Namen, die uns zum Nachdenken brachten. Bertha von Suttner, Friedensnobelpreisträgerin und mutige Pazifistin. Aber auch der Erfinder der Plüschtiere – ein Gothaer, dessen Idee die Kinderzimmer der Welt veränderte sowie Familie Bothmann, die als erste Familie Karussells für Schausteller herstellte.
Wir lernten, Gräber zu „lesen": Was erzählen sie über ihre Zeit? Über Macht, Erinnerung, Vergessen? Politische Gräber zeugten von wechselhafter Geschichte. Und ganz still, aber sehr bewegend: die Gräber der Sternenkinder – Kinder, die viel zu früh gegangen sind und doch einen Platz im kollektiven Gedächtnis gefunden haben.
Der absolute Höhepunkt war das Kolumbarium – ein Urnenbau, der unter Denkmalschutz steht und in seiner architektonischen Würde schlicht atemlos macht.
Ethik bedeutet, große Fragen zu stellen: Was ist ein gutes Leben? Wie gehen wir mit Verlust um? Was bleibt von uns? Selten konnten wir das so unmittelbar erleben wie an diesem Ort.
Lernen am anderen Ort – das war es wirklich.
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Kunstprojekt Klasse 8
Seit Anfang November 2025 arbeiteten die Klassen 8/1 und 8/2 im Rahmen des Kunstunterrichts unter Leitung von Frau Ludwig an einem erstmals durchgeführten Projekt. Ziel war es, aus Müll etwas Neues zu kreieren. Dazu bildeten sich Gruppen bestehend aus 4-5 Schüler/innen.
Zuallererst wurde so viel Müll wie möglich gesammelt und mitgebracht. Von Plastik über Papier bis hin zu Stoffresten war alles dabei, um möglichst viel Abwechslung in der Gestaltung zu zeigen.
Danach legten sich die einzelnen Gruppen auf ein Motiv ihrer Wahl fest und zeichneten grobe Skizzen auf die als Untergrund dienenden großen Pappen.
Über die nächsten Wochen und Monate hinweg wurden mithilfe von Heißklebepistolen Joghurtbecher, Korken, Bierdeckel, Stoffe und vieles mehr auf die Pappen geklebt.
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Action, Eis & Höhenluft – die Wintererlebniswoche der Klasse 8
Während der Großteil des Jahrgangs am Skilager teilnahm, erlebte der restliche Teil der Klasse 8 eine abwechslungsreiche und spannende Wintererlebniswoche. Bei vielfältigen Aktivitäten konnten die Schülerinnen und Schüler ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und neue Erfahrungen sammeln.
Der Wochenauftakt am Montag begann mit einer Winterwanderung mit Walkingstöcken. Bei herrlichem Wetter genossen die Kinder die frische Luft und die Bewegung in der Natur. Anschließend erhielten sie eine Einweisung ins Klettern, bei der erste Grundlagen vermittelt wurden. Bereits hier zeigten die Schülerinnen und Schüler großes Interesse und viel Motivation.
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Skilager 2026
Skilager 2026 – Tag 1
Der 1. Tag startete mit Musik und guter Laune. Anschließend gab es ein leckeres Frühstück und bereits um 8 Uhr ging es mit dem Bus das erste Mal ins Skigebiet Jochtal. Mit Skiausrüstung ausgestattet, begann der Tag auf der Piste. Während im Anfängerkurs die Grundlagen des Skifahrens gelehrt wurden, fuhren die fortgeschrittenen Gruppen schon fleißig die Pisten herunter. Gegen 12 Uhr ging es mit der Gondel zum Bergrestaurant Jochtal, um die am Vortag gewählten Gerichte zu verspeisen.
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Die 5. Klassen beobachten Vögel bei der „Stunde der Wintervögel“
Im Rahmen der Aktion „Stunde der Wintervögel“ nahm die Klasse 5 mit großer Begeisterung an einer besonderen Unterrichtsstunde teil. Statt im Klassenzimmer zu lernen, begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf den Schulhof, um heimische Vögel zu beobachten und zu zählen.
Ausgerüstet mit wachsamen Augen und viel Geduld notierten die Kinder, welche Vogelarten sie entdeckten. Besonders häufig konnten Elstern und der Haussperling beobachtet werden. Die Aktion bot nicht nur spannende Einblicke in die Vogelwelt, sondern schärfte auch den Blick für die Natur direkt vor der eigenen Schultür.


