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Imaginata – Klassenstufe 7
Am Dienstag, den 19.05.2026, besuchten die 7. Klassen den Stationenpark Imaginata in Jena. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler ein spannender Tag voller Experimente, Entdeckungen und überraschender Perspektivwechsel.
An zahlreichen Stationen konnten physikalische Phänomene erlebt und Experimente ausprobiert werden. Besonders eindrucksvoll waren der abgedunkelte Parcours, die sogenannte Tastatour, bei der die Umgebung einmal ganz ohne Sehsinn erkundet werden musste, sowie die begehbare Lochkamera, die einen faszinierenden Blick auf die Welt der Optik ermöglichte.
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Medienbildungsprojekt in der Klasse 6-1
Falschmeldungen erkennen und Journalismus verstehen
Die Klasse 6-1 nahm am 11.05. 2026 an einem spannenden Medienbildungsprojekt zum Thema „Fake News und Journalismus“ teil. Geleitet wurde der Workshop von der Journalistin Lea Hein. Frau Hein arbeitet beim MDR und für die Lie Detectors. Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern einen bewussten und kritischen Umgang mit Informationen und Medien zu vermitteln.
Zu Beginn des Projekttages beschäftigte sich die Klasse mit dem Thema Fake News. Gemeinsam wurde zunächst geklärt, was unter dem Begriff „Falschnachrichten“ überhaupt verstanden wird. Außerdem wurden verschiedene Ursachen für die schnelle Verbreitung von Falschmeldungen besprochen. Besonders interessant war die Vorstellung einer sogenannten Desinformations-Checkliste. Anhand konkreter Fragen lernten die Kinder, Nachrichten genauer zu überprüfen.
Im zweiten Teil des Workshops berichtete Frau Hein aus ihrem Berufsalltag als Journalistin. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Arbeitsweise von Journalistinnen und Journalisten. Dabei erklärte sie, wie Informationen recherchiert, Quellen geprüft und Entscheidungen über die Veröffentlichung von Nachrichten getroffen werden. Auch Herausforderungen und Probleme des Berufes wurden thematisiert, beispielsweise der Zeitdruck, der Umgang mit unsicheren Informationen oder die Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit.
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Ist das GFG-beim Staffellauf der Gothaer Schulen im Rahmen des Schlossparklaufes überhaupt zu schlagen? Ben aus der zehnten Klasse läuft am 10.05.2026 das 6er-Schulteam vor dem Schloss „nach Hause“ - die Schulstaffel bleibt der siegreichen Tradition auch 2026 treu. Herzlichen Glückwunsch!
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Welttag des Buches
Am 23.04.2026 feierte die Klasse 5-1 den internationalen Welttag des Buches mit einem Themenwandertag. Erste Station war die Thalia-Buchhandlung, in der den Schülerinnen und Schülern das Buch "Der fliegende Klassenscooter" im Rahmen der Aktion "Ich-schenk-dir-eine-Geschichte" überreicht wurde. Nach ausgiebigem Stöbern und Einkaufen verließ die Klasse die Buchhandlung und wurde anschließend in der Stadtbibliothek von Frau Spittel empfangen, die den Schülern und Schülerinnen das Ausleihsystem und die Rückgabe erläuterte und sie durch alle drei Ebenen der Bibliothek führte. Besonders die Angebote der Robothek und die Kinder- und Jugendabteilung fanden dabei großen Anklang.
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Wo Steine sprechen – Ethik auf dem Gothaer Hauptfriedhof
Manchmal braucht gutes Lernen keinen Klassenraum.
Die Klasse 9 hat sich kürzlich auf eine ganz besondere Exkursion begeben – auf den Hauptfriedhof Gotha. Was im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich klingt, entpuppte sich als eine der eindrucksvollsten Unterrichtsstunden des Schuljahres.
Ermöglicht wurde der Besuch durch die Kooperation mit Gotha adelt, die uns Hans Ullrich Zwetz als Führung zur Seite stellte. Mit großem Wissen und echtem Enthusiasmus führte er uns durch eine Anlage, die weit mehr ist als ein Ort der Stille: ein Freilichtmuseum, ein Stück Stadtgeschichte, ein Spiegel der Gesellschaft.
Schon die Architektur der Grabstätten begeisterte – viele von ihnen im charakteristischen Jugendstil gestaltet, mit geschwungenen Linien, kunstvollen Schmiedeeisen-Elementen und aufwendigen Steinmetzarbeiten. Aber es waren vor allem die Menschen hinter den Namen, die uns zum Nachdenken brachten. Bertha von Suttner, Friedensnobelpreisträgerin und mutige Pazifistin. Aber auch der Erfinder der Plüschtiere – ein Gothaer, dessen Idee die Kinderzimmer der Welt veränderte sowie Familie Bothmann, die als erste Familie Karussells für Schausteller herstellte.
Wir lernten, Gräber zu „lesen": Was erzählen sie über ihre Zeit? Über Macht, Erinnerung, Vergessen? Politische Gräber zeugten von wechselhafter Geschichte. Und ganz still, aber sehr bewegend: die Gräber der Sternenkinder – Kinder, die viel zu früh gegangen sind und doch einen Platz im kollektiven Gedächtnis gefunden haben.
Der absolute Höhepunkt war das Kolumbarium – ein Urnenbau, der unter Denkmalschutz steht und in seiner architektonischen Würde schlicht atemlos macht.
Ethik bedeutet, große Fragen zu stellen: Was ist ein gutes Leben? Wie gehen wir mit Verlust um? Was bleibt von uns? Selten konnten wir das so unmittelbar erleben wie an diesem Ort.
Lernen am anderen Ort – das war es wirklich.


