Medienbildungsprojekt in der Klasse 6-1
Falschmeldungen erkennen und Journalismus verstehen
Die Klasse 6-1 nahm am 11.05. 2026 an einem spannenden Medienbildungsprojekt zum Thema „Fake News und Journalismus“ teil. Geleitet wurde der Workshop von der Journalistin Lea Hein. Frau Hein arbeitet beim MDR und für die Lie Detectors. Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern einen bewussten und kritischen Umgang mit Informationen und Medien zu vermitteln.
Zu Beginn des Projekttages beschäftigte sich die Klasse mit dem Thema Fake News. Gemeinsam wurde zunächst geklärt, was unter dem Begriff „Falschnachrichten“ überhaupt verstanden wird. Außerdem wurden verschiedene Ursachen für die schnelle Verbreitung von Falschmeldungen besprochen. Besonders interessant war die Vorstellung einer sogenannten Desinformations-Checkliste. Anhand konkreter Fragen lernten die Kinder, Nachrichten genauer zu überprüfen.
Im zweiten Teil des Workshops berichtete Frau Hein aus ihrem Berufsalltag als Journalistin. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Arbeitsweise von Journalistinnen und Journalisten. Dabei erklärte sie, wie Informationen recherchiert, Quellen geprüft und Entscheidungen über die Veröffentlichung von Nachrichten getroffen werden. Auch Herausforderungen und Probleme des Berufes wurden thematisiert, beispielsweise der Zeitdruck, der Umgang mit unsicheren Informationen oder die Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit.
Für viel Begeisterung sorgten außerdem verschiedene Beobachtungsspiele, darunter das Spiel „Die Welt außerhalb des Klassenraumes“. Dabei trainierten die Schülerinnen und Schüler ihre Wahrnehmung und lernten, wie wichtig genaues Beobachten und präzises Beschreiben für journalistisches Arbeiten sind.
LB


